Laos - Länderinformationen

 
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Laos - "Land der Millionen Elefanten"

Laos, schon lange ein beliebtes Ziel für Buddhisten. Eingebettet in dichten Dschungel liegt Laos versteckt zwischen China, Thailand und Vietnam. Gegenüber den großen Nachbarn ticken hier die Uhren nach wie vor langsamer. Genießen Sie ruhige Momente am mächtigen Mekong, der das Land durchzieht. Überall in Laos begegnen Sie der Tradition, ganz gleich, ob in Vientiane, der heutigen Hauptstadt, oder in Luang Prabang, der historischen Königsstadt und Weltkulturerbe.

 

GeographieMit einer Fläche von 236,800 Quadratkilometern ist Laos etwa zwei Drittel so groß wie Deutschland. Im Westen grenzt das Land an Thailand und Burma, im Norden an China und Vietnam, im Osten an Vietnam und im Süden an Kambodscha. Laos ist das einzige südostasiatische Land ohne direkten Zugang zum Meer. Zu großen Teilen besteht das Land aus Gebirgen, und wo keine Gebirge sind, wird man Hochland-Plateaus zu Gesicht bekommen.


Die wichtigste Verkehrsader von Laos ist der Mekong, der auf mehr als 1,800 Kilometer – fast die Hälfte seiner ganzen Länge – durch das Land fließt oder die Grenze zwischen Laos und Thailand bildet.

  

 

Bevölkerung: Mit 6.7 Millionen Einwohnern im Juli 2008 ist Laos das am dünnsten besiedelte Land in Südostasien. Mit 26 Menschen auf einem Quadratkilometer hat es auch eine geringe Bevölkerungsdichte. Etwa 80% der Bevölkerung lebt im nördlichen Teil des Landes (auf dem Land).

 

Etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes sind Laoten, ein Volk, das ethnisch eng mit den Thai verwandt ist. Die thailändische und die laotische Sprache sind sich auch sehr ähnlich.

Annähernd ein Viertel der Bevölkerung, hauptsächlich im Süden, gehört ethnisch, wie die Kambodschaner, zur Mon-Khmer Gruppe, ungefähr 15% sind Thai, und verschiedene Bergstämme machen die restlichen 10% der Bevölkerung aus. Laos ist eines der wenigen Länder im Südostasien ohne signifikante ethnische Spannungen. Der langjährige Führer der kommunistischen Bewegung in Laos, der ehemalige Premierminister Kaysone Phomvihan, war das Kind einer laotischen Mutter und eines vietnamesischen Vaters.

Die Bürger des Staates sind dafür bekannt, dass sie äußerst friedfertig und freundlich sind – trotz der Tatsache, dass Laos in den Vietnamkrieg und in einen jahrelang dauernden Bürgerkrieg verwickelt wurde.

Politik: 1975 wurde die Demokratische Republik Laos proklamiert. Träger der Exekutive ist gemäß der Verfassung von 1991 der von der Volksversammlung auf fünf Jahre gewählte Präsident. Unterstützt wird der Präsident vom Premierminister, der dem Ministerrat vorsteht. Die gesetztgebende Gewalt liegt bei der Nationalversammlung mit 115 Mitgliedern, die in allgemeinen Wahlen für eine Legislaturperiode von fünf Jahren bestimmt wird.


Wirtschaft: Laut makrowirtschaftlicher Statistik gehört Laos zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen lag im Jahr 2010 bei 1088* US Dollar. Das soziale und kulturelle Leben stellt sich hingegen sehr positiv dar. Aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht verbessern sich die Bedingungen schnell und kontinuierlich.

Im Jahr 1986 wurde der neue wirtschaftliche Mechanismus der Regierung bzw. die Politik der „Offenen Tür“ offiziell eingeführt. Seit 1990 übt sie einen großen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes aus. Die Politik der „Offenen Tür“ richtet sich vor allem auf eine wirtschaftliche Erweiterung der Innen- und Außenmarktkräfte des Landes.

In jüngerer Zeit hat sich gezeigt, dass der wirtschaftliche Trend aufwärts geht. Den Angaben der Regierung und des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Folge betrug das reale BIP-Wachstum in den letzten 15 Jahren zwischen 6 und 8 Prozent. 
 

Sprache: Die in Laos gesprochene Amtssprache ist laotisch oder Lao. Die vier hauptsächlichen ethnischen Gruppen des Landes sprechen unterschiedliche Dialekte dieser Sprache, die meisten davon werden gegenseitig verstanden. Die Lao-Sprache gehört zu der Tai-Sprachgruppe, manchmal als Tai-Kadai oder Kadai bekannt. Thai wird in Laos gut verstanden, da die Laoten thailändisches Fernsehen schauen und thailändisches Radio hören.


Französisch, Englisch, Russisch und Chinesisch wird von einigen Teilen der Bevölkerung gesprochen, obwohl keine dieser Sprachen als weit verbreitet gilt. In der Regel können die älteren Laoten ein bisschen Französisch und die jüngeren ein bisschen Englisch oder Russisch.
 


Nützliche Vokabeln & Ausdrücke:
 

 Guten Tag/Hallo: Sabaïdee  Hotel: Hong hem
 Danke: Khop chai  Toilette: Hong nam
 Bitte: Kaloona  Post: Paisanee
 Auf Wiedersehen: La Khon  0 : Soun
 Kein Problem: Bo pen yang  1 : Neung
 essen: kin Khao  2 : Song
 Wasser: Nam  3 : Sam
 trinken:  Kin Nam  4 : See
 Ja: Doy, Jao  5 : Ha
 Nein: Bo  6 : Hok
 Wo ?: Yoo sai ?  7 : Tiet
 Wie ?: Thao dai ?  8 : Pet
 teuer : Pheng  9 : Kao
 Bus: Lot Mae  10 : Sip
 Medizin : Than mô  100 : Neung Hoy
 Krankenhaus: Hong mô 1000 : Neung Phan

 

Wilde Tierwelt: Laos bietet eine unberührte Natur, die über eine einzigartige Artenvielfalt verfügt. Wilde Elefanten, Tiger, Pythons und Schwarzbären streifen durch den Dschungel, Süßwasser-Delfine leben im Wasser des Done-Det-Flusses in der 4000-Inseln-Region. Vor kurzem wurden mehrere seltene Arten wie das gestreifte Annamiten-Kaninchen, Saola und die Laotische Felsenratte entdeckt. Viele Wissenschaftler und Biologen halten es für sehr wahrscheinlich, weiterhin neue Arten zu entdecken.

  

 

Religionen und GlaubensrichtungenDie Lao Lum und Lao Thai sind meistens Buddhisten (60%), während die Lao Theung oft Anhänger des Animismus sind. Die Lao Soung Teilen sich auf in Animisten (38.5%), Christen (1.5%) und Konfuzianern. Als eine Buddha-Statue und die Steininschrift in Ban Talat (was ist das? Ein Dorf?) (in der Nähe von Vientiane) gefunden wurden (heute im Museum "Hor Pra Keo" in Vientiane ausgestellt), stellt man fest, dass der Buddhismus erstmals im 8. Jahrhundert n. Chr. in Laos angekommen war. Nach der Gründung des vereinten Königreichs Lane Xang erklärte der König Fa Ngum (14. Jahrhundert) den Buddhismus zur Staatsreligion und forderte die Menschen auf, sich vom Animismus und anderen Überzeugungen wie etwa dem Geisterkult abzuwenden.

 

 

  

 

In der Gegenwart hat die Politik in die laotischen Kultur versucht, ein gemeinsames Glauben zu verankern, nämlich Theravada Buddhismus. Heute ist Theravada Buddhismus eine Hauptreligion des Landes und ein fester Bestandteil des täglichen Lebens der Laoten. Er hat einen starken Einfluss auf die laotische Gesellschaft.

 

 

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